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Gut Settin am See  —  In der Ruhe ist die Kraft   Fon: 03861 / 5520-0   Fax: 03861 / 5520-20   eMail: info@gut-settin.de

Geschichtliches zu Settin und Gestüt:

Herzog Johann Albrecht regierte Mecklenburg in einer friedvollen Zeit zwischen 1547 und 1576. Er galt als ein gebildeter und weitsichtiger Mann.

1549 wurde der lutherische Glaube zur Landesreligion erklärt. Damit eröffneten sich nicht nur neue Möglichkeiten für Bildung und Kultur in Mecklenburg, sondern es stärkte auch die Mittlerrolle des Landes zu den skandinavischen Nachbarn. Seine Heirat mit Anna, der Tochter des Herzogs Albrecht 1. von Preußen, tat ein weiteres, die politische Stabilität zu sichern. Nicht nur die aufstrebende Wirtschaft in Landwirtschaft, Handel und Gewerk benötigte eine wachsende Anzahl von kräftigen Pferden, sondern auch der Adel verlangte leichte Reitpferde zur Jagd und Unterstützung der Stellung im gesellschaftlichen Leben. 1555 verlegte Johann Albrecht seinen Sitz von Güstrow nach Schwerin.

alter Stich eines 'Rassepferdes'

In seinen Bemühungen, die mecklenburgische Pferdezucht zu verbessern und Landgestüte anzulegen, wurde er von seinem Schwiegervater und seinem vertrauten Rat Andreas Mylius unterstützt.

Letzterer schrieb ihm am 3. Januar 1560:

"Ich habe das Settiner Feld gesehen und es sowohl durch die Ausdehnung seiner Weiden, als durch seine günstige Lage zur Anlegung eines ausgedehnten und ergiebigen Gestüts sehr ausgezeichnet gefunden."

Das daraufhin in Settin angelegte Gestüt wurde in der Folge zum Hauptlandgestüt des Herzogtums aufgebaut. Auf seinen Reisen war Johann Albrecht stets auf der Suche nach edlen Pferden. Kaiser Ferdinand 1. schenkte ihm zwei türkische Hengste, die der kaiserliche Stallmeister persönlich nach Settin führte. Erzherzog Maximilian schickte ihm vier ungarische Stuten sowie zwei andere von spanischer und italienischer Herkunft. Weitere Zuchtpferde kamen z.B. aus Preußen, Friesland, Polen und Dänemark.

Mit der Gründung des Hauptlandesgestütes in Settin knüpfte Johann Albrecht an eine bereits bestehende Tradition an. So zeigt eine 1550 angefertigte Augenscheinkarte einen landesherrlichen Hof mit Pferden und einer Schäferei.

Das noch heute bekannte und 1810 gegründete Landesreitgestüt Redefin führt die von Johann Albrecht in Settin begonnene Tradition bis heute fort.

 

Die jüngere Geschichte des Gut Settin in Mecklenburg Vorpommern:

1939 Das Hamburger Ehepaar Ilse und Carl Gustav Oertel erwerben das Gut Settin von Familie Rehm

1945 Enteignung der Familie Oertel

1990 Treuhandanstalt Berlin: Antrag auf Rückgabe des Gutes an die Nachfahren Oertel - abgelehnt

1995 Kauf der Hofgebäude von der Treuhandanstalt Berlin durch die vier Enkel von Carl G. Oertel

1996-1998 Renovierung der Gebäude und Neugestaltung der Außenanlagen

1998 Eröffnung des Gutshauses "Seehof Settin"

1999 Fertigstellung der Ferienhäuser im Nebengebäude

2002 Bau des Verwalterhauses

2004 Fertigstellung der Blockhäuser

2009 Seehof Settin ist umbenannt in Gut Settin am See

2010 Fertigstellung von Landhaus Dittrich

2014 Renovierung von Landhaus Carl und Ilse